Nikolausgedichte

Nikolausgedichte werden meist von unseren Kindern vorgetragen: nämlich dann, wenn ihnen Santa Claus entweder zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule einen Besuch abstattet. Auch während der Nikolausfeier im Verein sind die stimmungsvollen Verse und Reime eine gute Möglichkeit, das Wohlwollen des rot gekleideten Weihnachtsmannes zu gewinnen.

Unsere Nikolausgedichte können nach Lust und Laune auswendig gelernt oder vom Blatt abgelesen werden, sie drehen sich natürlich in erster Linie um Äpfel, Nüsse und kleine Geschenke, die der Nikolaus den braven Kindern mitbringt, erinnern aber auch an die guten Taten des „echten“ Heiligen Nikolaus, der sich einst als Bischof von Myra um die Ärmsten der Armen gekümmert hat. Und sie sind selbstverständlich nicht nur unseren Kleinen vorbehalten: Lassen doch auch Sie sich noch einmal in Ihre Kinderzeit zurückversetzen und erleben Sie den Zauber unserer festlichen Nikolausgedichte!

Warst du denn brav?

Siehst Du Knecht Ruprecht,
Wie er so finster schaut,
So verdrießlich ist er,
Warst Du nicht brav zu Haus!

Er sagt's dem Mann,
Im roten Gewand,
Und warst Du nicht brav,
Kommen dies' Jahr andere dran.

Doch warst Du ein gutes Kind,
Dann kommen beide zu dir nach Haus,
Durch den Schornstein geschwind,
Und auch schnell wieder raus.

Und hast Du brav wie jedes Jahr
Den Socken aufgehängt am Geländer da,
Dann findest Du die Geschenke,
Und Dir ist klar: Heute ist Nicolaus-Tag!

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Ein Gedicht zum Aufsagen

Auf einem Schlitten kommt er her,
Es schneit, der Wind weht sehr,
Er schaut von oben auf jedes Haus,
Und sucht sich die bravsten Kinder aus.

Und sieht er dann Dich,
Dann kommt er herab,
Steigt durch den Schornstein
Auf seinem Rücken ein Sack.

Darin die Geschenke,
Er stellt ihn erleichtert ab,
Guckt - bist Du auch wirklich da?
Und schenkt Dir, was er dabei gehabt.

Doch jetzt kommt die Sache,
Die Du vielleicht nicht so magst,
Die Geschenke gibt es erst,
Wenn auch Du ein Gedicht aufsagst.

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Grenzenlose Güte

Der Nikolaus ist ein weiser Mann,
er nimmt sich unserer Wünsche an.
Seine Güte hat keine Grenzen,
für fast alles hat er Lizenzen.
Er lässt uns Kinder nie im Stich,
ist er auch manchmal wunderlich.
Sein langer, kräftiger Bart ist weiß,
unter dem Mantel wird ihm nie heiß.
Er ist zur Stelle stets
und ständig unterwegs.
Wir mögen dich sehr, oh Nikolaus;
so komme du auch in unser Haus!

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Nikolaus & Knecht Ruprecht

Im tiefsten Winter, da kommt er her,
Die Luft ist kalt, der Schnee fällt sehr,
Von ganz weit oben, da sieht er herab,
Und gibt jedem Kind auf Erden 'was ab.

Er sitzt in seinem großen Schlitten,
Von Rehen gezogen, die ihm wohlgelitten,
Und bringt auch Knecht Ruprecht mit,
Der all die frechen Knirpse erschrickt.

Und findet er eins der braven Kinder,
Dann kommt er selbst zu ihnen herunter,
Beschenkt sie reich und verschwindet so gleich,
Am 6. Dezember ist es so weit.

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Der Nikolaus kommt!

An einem kalten Wintertag
seh’ ich doch nen alten Mann
mit rotem Mantel und mit Bart
mit großem Sack und mit Gespann
Der Sack scheint sehr sehr schwer zu sein
mit recht viel Nüss’ und Äpfelein
So macht er Halt an einem Heim
wo ganz ganz viele Kinder wohnen
füllt all ihre kleinen Stiefelein
denn er will sie reich belohnen
Morgens dann, da hör ich rufen
ein lautes frohes Hurrah Hurrah
die Kinder freun sich, springen, tanzen
denn der Nikolaus war da!

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Stell den größten Stiefel raus

Pfeffernuss und Mandeln fein
Rosinen, Plätzchen, Äpfelein
Zuckerrosen und Spekulatius
Mandarinen, Orangen, Haselnuss
Korinthen, Lebkuchen und noch viel mehr
ist drin im großen Sack vom Nikolaus
deshalb ist der auch soooo schwer!
Stell schnell deine größten Stiefel raus
Noch einmal schlafen und artig sein,
dann sind all die leckren Sachen Dein!

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Der Nikolaus

Hohoho, ich bin der Nikolaus,
viele Geschenke trage ich aus.
Alle Taten ob schlecht oder gut,
schreibe ich in mein großes Buch.

Du warst ein liebes Kind steht meinem Buch geschrieben,
und warum viele Menschen dich lieben.
Artig, brav und vorbildlich,
doch fertig sind wir noch lange nicht.

Viele liebe Mädchen und Jungen,
haben für mich schon gedichtet und gesungen.
Daher, bevor du bekommst diese schönen Gaben,
musst du ein Gedicht vortragen.

Nikolaustag

Am Nikolaustag erhält jedes Heim
die Stiefel voller Leckereien.
Nachts bin ich ganz aufgeregt,
was er wohl in die Schuhe legt?
Schokolade, Nüsse, Mandarinen
und dazu noch was zum Spielen.
Ach Nikolaus, du guter Mann,
ich danke dir, so sehr ich kann!

Lieber Nikolaus

Hallo lieber Nikolaus,
komm hinein in unser Haus.
Meine Stiefel hab ich sauber gemacht
und dabei an dich gedacht.
Jetzt glänzen sie, sind sauber und rein,
steck mir doch bitte etwas Schönes hinein.

Schuhe putzen

Der Nikolaus ganz leis seine Runde dreht,
und dabei nur geputzte Stiefel sieht.
Jeder freut sich auf die süßen Gaben,
will sich auch an Nüssen laben.

Saubere Schuhe müssen sein,
sonst steckt der Nikolaus nichts hinein.
Wer besonders artig war,
bekommt ein kleines Geschenk sogar.

Spuren im Schnee

Die Spuren im Schnee lassen erahnen,
der Nikolaus war heute hier mit seinen Gaben.
Schokolade und Äpfel ließ er bei uns am Haus,
dann lief er noch ein Stück geradeaus.
Auch bei den Nachbarn deponierte er süße Sachen,
um sich dann auf den Weg in den Wald zu machen.

Der Nikolaustag

Wir Kinder wachten morgens auf,
schlichen leise die Treppe hinauf.
Ob der Nikolaus unsere Socken und die Schuhe,
füllte in der nächtlichen Ruhe?

Volle Stiefel gibt es sogar,
wir waren ja auch so brav dieses Jahr.
Welch toller Lohn diese Leckereien,
da werden wir auch weiterhin liebe Kinder sein.