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Kurze Weihnachtsgedichte

Manchmal ist weniger mehr, und das gilt auch für Weihnachtsgedichte – vor allem dann, wenn man im Prinzip nur einen kleinen besinnlichen Vers braucht, um sein Geschenk perfekt zu machen. Wie oft wollen einem die passenden Grußbotschaften einfach nicht in den Sinn kommen, wenn man beispielsweise eine schöne Weihnachtskarte vor sich liegen hat? Um seinen Liebsten eine Freude zu bereiten, wären kurze Weihnachtsgedichte wie "Der Stern" von Wilhelm Busch oder "Advent" von Rainer Maria Rilke hierfür genau das Richtige. Auch für Geschenkanhänger eignen sich solche Weihnachtsverse hervorragend.

In der heutigen schnelllebigen Zeit macht sich jedoch nicht mehr jeder die Mühe, Weihnachtskarten per Hand auszufüllen und diese anschließend zu verschicken. Im Email-Zeitalter versenden immer mehr Menschen ihre Weihnachtsgrüße online. Dafür gibt es nichts Besseres als ein kurzes Weihnachtsgedicht, mit dem Sie Ihre Liebsten ganz bestimmt dazu bringen, vor dem PC oder Laptop ein paar Minuten innezuhalten.


Hoffnungsgedicht

Weihnachten ist nicht mehr weit,
wir freuen uns auf diese Zeit.
Hoffnung können wir uns machen,
ein Kind bringt Frieden, Freude, Lachen.
Es kam ganz klein in diese Welt
und hat sie auf den Kopf gestellt.
Zündet am Baum die Kerzen an,
singt Lieder und dann denkt daran,
was dieser Tag euch sagen will.
Vielleicht wird es ja auch kurz still.

Bewertung:
93.8%

Einmal im Jahr, wenn...

Wenn Kerzen brennen, Feuer knistern,
Wärme in Gedanken nistet,
Wenn Kinder ihre Wünsche listen,
Heute schon vom Morgen flüstern,

Wenn alles plötzlich möglich scheint,
Die Welt im Glanz und Duft vereint,
Wenn jeder einmal kurz verweilt,
Und denkt an andrer Freud und Leid,

Dann naht sie bald die Weihnachtszeit,
sei sie gesegnet und verschneit.

Bewertung:
92.9%

Zeit schenken

Allseits sieht man Menschen hetzten,
Durch die Ladengänge wetzen,
Unsicher, ob alle schätzen,
Was der Anlass ist.

Schnell noch die Krawatte kaufen,
Computerspiele, laufend laufen,
Ohrringe und Silberketten
Und Tonnen edlen Festtagsessens.

Doch was zählt sind nicht die Dinge,
Sondern seine Zeit verbringen
Mit den meistgeliebten Menschen,
Ihnen seine Zeit zu schenken.

Bewertung:
88.6%

Offene Herzen

Es tönt herab von Glockentürmen,
Die die Nacht der Gaben schirmen,
Dass - und so ist's jedes Jahr -
Heute Gott und Jesus gab.

Ebenda am Wegesrand diesen Jahres mancher fand,
Was schon lang vermisst ihm schien:
Den Gedanken an das Ziel.

Predigten von Nächstenliebe,
Dass den Menschen jene fehle,
Man doch in sich gehen sollte,
Und das Beste geben wolle,
Reichen heute bis ins Herz.
Mögen sie dort lange währn.

Bewertung:
84%

Alles ist vorbereitet

Weihnachten ist schon ganz nah,
alle Gäste sind jetzt da.
Die Plätzchen haben wir gerichtet
und auf Tellern aufgeschichtet.
Das Bäumchen ist nun schön geschmückt,
Kinder betrachten es entzückt.
Die Krippe steht im Raum,
schön wie in einem Traum.
Jetzt werden wir die Lieder singen,
wie hoffnungsvoll können sie klingen.

Bewertung:
83%

Friede, Freude, Eierkuchen

Wir alle doch jetzt wieder suchen,
statt Hektik und statt Zank und Streit:
Friede, Freude, Eierkuchen –
doch warum nur zur Weihnachtszeit?

Auch unterm Jahr könnten wir denken
an ein friedliches Zusammenleben
und einander Freude schenken –
einander lieben und vergeben!

Würden diese Werte alle Tage zählen,
wäre doch schon viel erreicht,
zu Weihnachten würde dann nur noch fehlen:
der Eierkuchen – das ist leicht!

Bewertung:
76.7%

Winterwärme

Wie es weiß vom Himmel rieselt
Wattig-weich die Welt verkleidet
Der Winter uns sein Liedchen fiedelt
Sacht und schön und schimmernd eisig.

Wärme finden wir nun drinnen.
Wenn der Frost das Land vereist,
Suchen wir uns zu besinnen,
In vorweihnachtlicher Zeit.

Von engelsgleichem Glanz die Welt,
Und abendlich das Glöckchen schellt,
Uns zur Bescherung einzuladen
Für gute Taten dieses Jahres.

Bewertung:
74.3%

Süßer Diebstahl

"Alarm!", tönt es im Bäckerchor.
Jemand hat sich wohl verschworn,
Hat in Windeseile alle
Teige einmal angetastet.

Zu wenig Vanillekipferl
Und die Kirschen zum Verziern
Sind verschwunden, doch es kichert
Unterm Tisch voller Pläsier.

Kleine Diebe waren es,
Doch was widerfahren ist,
Schreit nach Ahndung wirklich nicht:
"Ach wie süß, die Engelchen!"

Bewertung:
74%